Humangeographie (Tutorium mit Claudia)

Mitschrift vom 07.05.2007 von Chun erstellt   |   Am 08.01.2009 um 01:38:13 Uhr gepostet   |   4219 Zeichen
Wie lautet die zeitlich korrekte Reihenfolge der städtebaulichen Leitbilder?
- Gegliederte und aufgelockerte Stadt (1) 50er
- Urbanität durch Dichte (2) 60er
- Erhaltende Stadterneuerung (3) 70er
- Nachhaltige Stadtentwicklung (4) 80er

Wie lauten die Ordnungsprinzipien der nachhaltigen Stadtentwicklung?
- Dichte, Mischung und Polyzentralität

Welche städtebaulichen Trends charakterisieren die verschiedenen Jahrzehnte der Stadtentwicklung in Westdeutschland nach 1945?
- 50
o Wiederaufbau
o Neustrukturierung
- 60
o Satellitenstädte (autonom: Wohnen, Arbeiten und Versorgen)
o Trabantenstädte (nur Wohnen und Schlafen)
- 70
o Sanierung und Revitalisierung
o Wohnumfeldverbesserung
- 80
o Wohnumfeldverbesserung
o Nachhaltige Stadtentwicklung
o Ökologiebewusstsein
o ÖPNV
- 90
o Große Neubaugebiete (gezielt geplant und eingerichtet)
 Reihenhaussiedlungen
 Dienstleistung- / Industrieparks

We http://www.meinemitschriften.com/script/yo5ek4/zevewm/ r bestimmt die Stadtentwicklung?
- Stadtverwaltung (fest angestellt), und damit der Stadtrat (wird gewählt)
o Öffentliche Akteure die sich um Planungsvorhaben kümmern und Vorschläge machen,
 auf der anderen Seite gibt es auch Private Akteure (machen Vorschläge die wiederrum Zustimmung oder Ablehnung erhalten)
• Stadtplanung findet zwischen öffentliche und private Akteure ab
• Banken
o günstige Kredite: „wir geben dir Geld, bau doch mal eine neue Passage, kleine Betriebe kommen und wollen Kredite von der Bank
• Unternehmer, Privatpersonen (durch Bürgerinitiativen um als größere Masse aufzutreten), Grundstückseigner
 Andere öffentliche Akteure
• Rechtsvorschriften
• Bund, Land, Städte/Gemeinden
o zwischen diesen beiden herrscht ein Austausch: Planungen werden vorgelegt, und dafür muss Zustimmung herrschen
o Vorlage, Zustimmung, Ablehnung/Beschluss http://www.meinemitschriften.com/script/yo5ek4/zevewm/ >- Stadtverwaltung erarbeitet etwas (im Dezernat für Bauordnung oder auch Fachdezernat, manchmal auch „Fachamt“)
o Typische Arbeitsschritte im Fachdezernat
 Planungsentwurf wird dem Fachdezernat vorgelegt
• Stadt informiert sich was möglich ist, und wird ein Plan entwerfen lassen
 Planung bedarf Ratszustimmung (nur wenn Stadtverwaltung und Stadtrat übereinkommen)
 Bei Bestätigung durch den Rat erfolgt Durchführung
- PPP = Public Private Partnerchip umgibt die privaten und öffentlichen Akteure
o Stadtverwaltung: „Wir würden da gerne was machen, haben aber kein Geld“ -> Bank -> Unternehmen werden mit einbezogen, -> private Akteure werden mit in die Planung einbezogen (im Fach-/Planungsausschuss)
 Bürgerinitiativen und Fraktionen können auch in den Fach- /Planungsausschuss einwirken)

Welche Merkmale charakterisieren den Städtebau i http://www.meinemitschriften.com/script/yo5ek4/zevewm/ n der DDR?
- Vernachlässigung der Altbausubstanz in der DDR nach den 70er Jahren
o Wohnungsbautyp 70 (standardisierter Wohnungsbau): Altbausubstanz wird durch Plattenbau abgelöst - 58m²
- Wohnungsneubau ganz überwiegend in Großwohnsiedlungen
o 4.000-5.000 Wohneinheiten in einer solchen Siedlung, später sogar 100.000 Einwohner (Bsp. Berlin-Marzahn)
- Orientierung am sozialistischen Städtebau mit Herausbildung von großen Magistralen und Plätzen
o Generalbebauungsplan, Generalverkehrsplanung
o Städte wurden entkernt, und vom Zentrum aus neue Bereiche geplant (Umstrukturierung)
- Keinen freien Wohnmarkt (Hauptunterschied West-Ost Deutschland), zentralstaatliche Lenkung (Keine Segregation, keine natürliche Entwicklung (alles „gleich“))

Reurbanisierung
- Verbindung der einzelnen Zentrum untereinander, aber alles fließt zum großen Zentrum hin
- Der Ballungsraum wächst du http://www.meinemitschriften.com/script/yo5ek4/zevewm/ rch Integration des Hinterlandes

Urbanisierung
- Die Stadt wächst auf Kosten des Umlandes
- Landstadt-Wanderung, auch „Verstädterung“

Suburbanisierung
- Das Umland wächst auf Kosten es Zentrums
- Wanderung innerhalb der Stadt, mit Zuzug von Außerhalb, Zuzug in Randbezirke
- Vom Stadtkern ins Umland

Desurbanisierung
- Das Hinterland wächst auf Kosten des Ballungsraums
- Wanderung nach Außen, Großräumig: Umlandregionen bekommen Zuwachs.

Mitschriften durchblättern

Diskussionsbeiträge

Bisher noch keine Leserkommentare zur Mitschrift vorhanden.


Hier kannst du Mitschriften durchblättern und kommentieren

Kostenloses Netzwerk zum gegenseitigen Austausch von Mitschriften

Bitte veröffentliche deine Mitschriften auf dieser Plattform von und für Studenten. Helfe bitte mit, damit "geben und nehmen" im Gleichgewicht bleibt. Denn sonst gibt es keinen Fortschritt, weil keiner mehr von allein weiter geht (oder weiter macht), sondern sich von anderen tragen lassen möchte! (Dieser Hinweis schließt automatisch in Sekunden)
Die Inhalte dieser Seite werden vom Betreiber nicht geprüft. Die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird nicht gewährleistet.
@