Physische Geographie (Tutorium mit Elisabeth)

Mitschrift vom 06.11.2006 von Chun erstellt   |   Am 07.01.2009 um 21:09:05 Uhr gepostet   |   5552 Zeichen
Organisatorisches
- Vorsicht beim Script
o Einpaar Fehler im Script
- www.webgeo.de
o Einsteiger für physische Geographie (Lernmodule)
o Mit netten Bildern
- Infoveranstaltung am Dienstag
o Nach Grundvorlesung
o Wo Gelder hinfließen

Bodentypen (Eitel, Bodengeographie)
Ah-Al-Bt-C (Parabraunerde)
- Ah: Humoser Oberboden (Vermischung von Organisch und Mineral)
- Al: Lessiviert, Ton wurde ausgespült, in Bt
- Bt: Ton angereicherter Unterboden
- C: Ausgangsgestein

O-Ah-Ae-Bh-Bs-C (Podsol: Durchlässiger Boden, größerer Korngröße, sandiger Boden)
- O: organiche Ablagerung (teilweise zersetzt/verwittert), keine mineralischen Bestandteile
- Ah: Mischung aus Organisch und Mineral (Humos)
- Ae: eluvial - Ausgewaschen von Eisen
- Bh
- Bs:

Ah-Sw-Sd (Psydeudogly, .. ein echter Gley ist ein Boden mit Grundwasser)
- Sw: Stauwasser (wenn unterhalb eine Tonschicht ist, bedingt durch Lessivierung bzw. Anreicherung von Ton. W: http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/o3omax/ Wasser leitende Schicht, Wasser läuft durch, aber nicht weiter da Sd Schicht
- Sd: Stauwasser, staudicht, unterschiedliche Verfärbung (Vergleyung) durch unterschiedliche Luftgehalt

Geomorphodynamik
Endogene Prozesse
- Prozesse aus dem Erdinneren
o Vulkanismus
o Tektonik
- Hebung des Gesteins was dann verwittert wird (Relief Erhöhung, Gebirge)

Exogene
- Energie kommt von außen

Prozessformen
Prozess
- bsp: fluviale Prozess

Agenz
- Das Medium in dem dieser Prozess abläuft: Wasser

Form
- Ein Tal, Terrasse die durch diese Prozesse entstehen

Beispiele
Prozess: Äolisch: Wind
Medium: Agenz: Luft
Form: Düne

Prozess: Glaziale Prozess
Medium (Agenz): Eis
Form: Täler, Kratzer (Rillen)

Abfluss
- Niederschlag trifft auf Boden, Poren laufen voll mit Wasser (Infiltration), Wasser kann nicht mehr versickern, und http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/o3omax/ es läuft ein Oberflächlichenabfluss
o Wasser nimmt dann Material auf (Erosion)
o Beziehung zwischen Fließgeschwindigkeit und Objektgewicht
o Widerstandskraft: Kraft die den Partikel am Hang hält
o Transportarten:
 Lösungsfracht: Salz (aufgelöst)
 Suspension: kleine Partikel die nicht aufgelöst wurden (Schwebefracht über weite Strecke)
 Geröllfracht: Steine werden gerollt, abgeschliffen
- Im Boden selbst gibt’s dann auch einen Fluss

Hjulström Diagramm (Zeichnen können, Größen kennen)
1. Erosion: Loslösen des Partikels
2. Transport:
3. Disposition:

Wie berechnet man Abfluss?
Quadratmeter pro Sekunde
- Geschwindigkeit, die Fläche (gerinne Bett)
- Geschwindigkeit
o Praktisch: Schwimmer wie lange er braucht für eine Strecke
o Schreibtisch-Formel: Rauhigkeit (Tabelle)
 Bei hoher Rauhigkeit nimmt die Geschwindi http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/o3omax/ gkeit ab („ist falsch, nur „Erwartung““)

Gerinnebettmuster
- Verwilderten Fluss bei Oberlauf
o Unterschiedliche Erosion durch Niederschlag und Schneeschmelze
- spärliche Vegetation ist ein Anzeichen für junge Ablagerung
- Durch Schlängeln wird die größere Geschwindigkeit zur einen Seite verlagert (eine Seite lagert Sedimente an andere erodiert)
o Innen drin ablagert, außen erodiert,
o Kann dadurch Lauf verkürzen

Tiefenerosion
- In der Mündung wird das Material abgetragen
- Zur Mündung nimmt die Geschwindigkeit ab
o Bedingt durch den Transport
o Allerdings kann durch Seitenflüsse weiter verstärkt werden
- An der Quelle ist ein höheres Gefälle
- Tiefenerosion im Oberlauf ist stärker weil
o Hohe Geschwindigkeit (eher im Oberlauf)
o Nur im Oberlauf kann großes Material transportiert werden und verstärkt die Tiefenerosion

Fluviale Formen
- http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/o3omax/ Bei Geschwindigkeitsabnahme wird Material abgelagert weil die Schleppkraft des Wassers abnimmt.
- Schwemmfächer: Gelagerte Sedimente im Unterlauf
o Vor längerer Zeit aufgeschüttet Indiz: Vegetation

Prozesse und Formen der Bodenerosion (Dikau)
- Splash, Material das durch Regen transportiert wird (keine groben Sande und große Partikel)
o Material verlagert, besonders im Hang, Material kann nach unten spritzen.
o Oberfläche wird verschlämmt (Verschlämmung) Infiltrationskapazität sinkt (Poren werden verstopft), stärkerer Oberflächenabfluss
- Interrillen Erosion
o Schichtabfluss, noch kein Kanalabfluss
- Rillen Erosion
o Abflussart ist in einem Kanal (kanalisiert) in einer Linie
- Graben Erosion
o Mehrere Meter
o Graben (landschaftlich nicht mehr beseitigen) und Rillen (kann beseitigt werden)

Bodenerosion (Definition)
- Prozess der durch Eingriff des http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/o3omax/ Menschen ermöglicht wurde
o Landwirtschaft, Forst, Straßen
o Inkl. Ablösung von Partikel und Transport und ihre Ablagerung

Bildung von Terrassen
- Fläche, dort fließt ein Fluss
o Erodiert, Tiefenerosion (V-Tal entsteht) durch Senkung des Meeresspiegels Fluss bekommt mehr Geschwindigkeit
- Fluss schneidet sich immer weiter ein
o Aufschütterungsphasen und Erosionsphasen

Klausurfragen
1. Welche Aussagen erlaubt die Tonmineralzusammensetzung eines Bodens über klimatischen Bildungsbedingungen? Vorsicht bei Interpretation, warum?
- Unterschiedliche Tonminerale (zwei und drei Schicht) – kann man schreiben
- Temperatur und Niederschlag (viel Niederschlag: braun)
o In den Tropen aktivere Schickt (Script S. 169)

2. Podsols

Bodenart:
-

Bodentyp:
- Podsol

Dominante bodenbildende Prozess und wodurch ist er gekennzeichnet?

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