Physische Geographie (Tutorium mit Elisabeth)

Mitschrift vom 20.11.2006 von Chun erstellt   |   Am 07.01.2009 um 21:12:05 Uhr gepostet   |   4648 Zeichen
Massenbilanz
- Oben auf dem Berg das Nährgebiet. (Akkumulation)
- Unten das Zehrgebiet (Ablation)
- Mitten drin eine GWL,
- Wenn Gletscher zurückschmilzt (Akku kleiner als Ablation)
- Unten entsteht eine Endmoräne
- 2:1 = GWL

Das glaziologische Haushaltsjahr
- Über das Jahr verteilt Akkumulation und Ablation

Climate Change?
- Klima-Erwärmung = Gletscher ziehen zurück
o Luft sich erwärmt, warme Luft nimmt Wasser auf
o Wenn Luft wärmer wird kann es mehr Wasser aufnehmen (mehr Niederschlag)

Peroglaziale Prozesse
- Unterboden über das ganze Jahr gefroren ist (Permafrostboden)
- Nordkanada, Grönland (in den Teilen wo es nicht vergletschert ist), Sibirien

Permafrost
- ständig gefroren nur in den Sommermonaten taut eine Schicht auf (activ layer=auftaut und wieder einfriert; Rest immer eingefroren)
- Talik= Niefrostbereich, friert nie ein (wegen Geothermie), je näher wir in den Süden kommen desto größer wird der Talik
http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/2wu2vb/ r>Permafrost am Hang
- Frosthub:
o Partikel um 90 Grad von Boden ab, und wenn’s absinkt der Schwerkraft entgegen
o Wird angehoben weil Wasser sich ausdehnt beim gefrieren
o Frostwechsel: Anheben und wieder senken

- Fließen: Unterschiedliche Geschwindigkeiten in der Masse
- Gleiten: Gleiche Geschwindigkeiten in der Masse

- Bodenfließen (Solifluktion)
o Hängt nicht nur mit dem Permafrost ab (unabhängig ob es gefroren ist)
o Hangneigung und Wasser gesättigtes Material

- Gelisolifluktion ist hingegen an Frost gebunden
o Permafrost versiegelt den Boden, Wasser kann nicht versickern, Sättigung der Bodenschicht (Kombination aus Frosthub und Solifluktion)
- Kryoturbation
o Boden wird gehoben, kleinere bleiben drin, größere nach außen
o Wenn Prozess am Hang dann entstehen Steinstreifen

Landschaft lesen
- Eiskeilpseudomorphose
o Risse wird mit http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/2wu2vb/ Wasser gefüllt, gefriert
 Initialriss: durch tektonische Prozesse, Wurzel, Wasser kann sich auch ab einer bestimmten extremen Temperatur auch zusammen ziehen
o Spalte dehnt sich aus
o Und spalte wird größer, wenn es taut füllt es sich mit Material und es findet eine Durchmischung statt
- Blockgletscher
o Erodierte Schutthalde durch einen Sturz
 Gefrorene Schutthalden (Porenräume eisgefüllt)
 In Bewegung (plastisches Fließen & basales Gleiten)
 Bis zu 90cm/Jahr
o Wasser dringt ein und gefriert
o Feines Sediment, bei großen Sediment kann kein Wasser gehalten werden (große Lücken) bei kleinen Sedimenten mit Sand und Schluff kann das Wasser gehalten werden
o Gletschereis Eigenschaft: das innere plastische fließen (50/50: Eis und Sediment bewegt sich)
o Außen langsamer als in der Mitte wegen Reibung
- Löss
o Transport durch Suspensi http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/2wu2vb/ on (kleine Korngröße <0,03mm)
o Äolisches Sediment
o Ohne besondere Akkumulationsformen
o Hohe Wasserspeicherkapazität
o Sehr Kalkhaltig (Kalkverwitterung) sickern Säuren ein und zersetzen den Kalk; dadurch entsteht der fruchtbare Boden
o Stark erosionsanfällig
o Schluff Eigenschaft: standfest (auch bei Tuff) bedingt durch den Kalk der die Schluffkörner verkittet

Küstenmorphologie
- Schelfgebiete (unterhalb des Meeresspiegel gehört aber noch zur Kontinentalenkruste)
o England gehört zum europäischen Festland

Was bezeichnet man als Küste
- Küste: Grenzbereich zwischen terrestrischen und marinen Gebiet
- Strand: wenn’s noch im Hochwasserbereich ist

Meeresspiegelschwankungen
- Eustasie: Während der Eiszeit wird viel Wasser gespeichert und der Meeresspiegel sinkt (und umgekehrt)
- Isotasie: Land geht durch das Gewicht des Eises runter
o Litho http://www.meinemitschriften.com/script/pys4w4/2wu2vb/ sspähre taucht in die nächst gelegene Asthenosphäre unter

Prozesse an der Küste
- Erosive Prozesse
- Abrasion

Küstenklassifikation (nach Valentin 1952)
- vorgerückte Küsten
- zurückgewichene Küsten

Karst
- Karbonatverwitterung:
- Prozess reversibel (bei CO2 Entzug, wenn Wasser verdunstet)
- Welche Steine sind verkarstungsfähig?
o Kalzit, Dolomit, Gips, Salze (durch Wasser/Kolonsäure gelöst werden können)
- Lösungsformen
o Dolinen, Rinnen- und Kluftkarren, Höhlen, Ponore (Fluss-Schwundloch, „Ponor [serbokroatisch »Abgrund«] der (griechisch Katavothre), Schluckloch in Karstgebieten, wo Wasser in den Untergrund verschwindet.“)
- Ausfällungsformen
o Stalagmiten, Stalagtiten
o Sinterterrassen

Weitere Karstformen
- Polje hat eine sehr großräumige Größe
o Ansammlung von vielen Lösungsrückständigen sodass es keinen Abfluss mehr hat

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