Regionale Disparitäten in Deutschland
- Vor Wende
o Süd Nord Gefälle (BRD)
Verlagerung aus Ostdeutschland nach II WK
Ungleiche Verteilung von öffentlicher Nachfrage
o Nord Süd Gefälle (DDR)
Konträrer Verlauf zum Westen
Von Zentralregierung gesteuert
- Ausblick
o West Ost Gefälle
o Metropolregionen wachsen
Theorien zur Regionalentwicklung
- Nachfrageorientierte Ansätze
o Export-Basis-Theorie
Ausgangspunkt: Branchenkrise -> regionale Krise
Exportbetriebe=wirtschaftliche Basis
Multiplikatoreneffekte
• Negativ
o Sinkende Weltmarktpreise
o Krise in (Basis-)Industrie
o Konsumrückgang
• Positiv
o Exportanstieg
o Höhere Umsätze
o Höhere Löhne
o Konsumsteigerung
Kritik
• Erklären nicht was eine Exportnachfrage ist
• Konkurrenz, Wirtschaftsstruktur kann sich ändern, wird aber nicht beachtet
• Relation von Import und Export verschieb http://www.meinemitschriften.com/script/kdxo24/raanv7/ t sich je nach Regionsgrenze
Stärke
• Beschreibt gut eine kurzfristige Entwicklung
• Gibt gute Erklärungen für kleine Regionen ab
o Regionale Input Output Analyse
Ausgangspunkt: funktionale Interdependenzen zwischen Wirtschaftszweigen
Multiplikatoreneffekte zwischen Wirtschaftssektoren
...
- Vergleich
o Gemeinsamkeiten
Endnachfrag = Wirtschaftsmotor
Multiplikatoreneffekte
Momentaufnahmen, keine Prognosen
o Unterschiede
E-B: regionalökonomisch
I-P: Verflechtungen zwischen Sektoren
Neoklassische Theorie
- Vorannahmen
o Vollkommene Faktormobilität (Keine Transportkosten)
o Perfekte Informationen
o Atomistische Konkurrenz
Ausgleich von Angebot und Nachfrage
Keine Monopole
o Flexible preise
Preise passen sich Knappheiten a http://www.meinemitschriften.com/script/kdxo24/raanv7/ n
Alle Produzenten und Nachfrager stimmen nach Nutzenmaximierung
o Nutzenmaximierung (-> Homo oeconomicus)
- Konsequenzen
o Negative Rückkopplung = regionaler Ausgleich
Alle Textilfirmen produzieren, dass es gerade genau für alle reicht, wenn eine pleite geht, dann wird etwas knapp und die Preise steigen (Produkte werden teurer), daher wird es interessant das Produkt zu produzieren => mehr Gewinne, sinkende Löhne da mehr Arbeiter da sind, daher kann man mehr Arbeiter anstellen
o Politik soll sich raushalten
Weil Marktgleichgewicht sich langfristig von selbst wiederherstellt („klingt utopisch“ => viel Kritik)
- Kritik
o Nicht jede Arbeitskraft ist beliebig ersetzbar
o Arbeiter nicht absolut mobil
o Kapital nicht total flexibel
o „Raumvergessenheit“
Keine Rücksicht auf Distanzen
Distanzen sind eigentlich ni http://www.meinemitschriften.com/script/kdxo24/raanv7/ cht mehr da (wenn Textilfabrik pleite geht, dann wird halt in China produziert)
o Vollständige Information nicht realistisch
Polarisationstheorien
- Vorannahmen
o Heterogene Produktionsfaktoren
o Teilweise immobile Produktionsfaktoren
o Informationsunterschiede (Wettbewerbsvorteile)
o Oligopole und Monopole (einzelner Konzern oder Konzernverbände stechen heraus)
- Konsequenzen
o Positive Rückkopplung = regionale Polarisierung
Statt regionaler Ausgleich eine regionale Polarisierung
Textilfabrik macht pleite => Arbeitslose => Nachfrage sinkt => Einkommen bei Betrieben sinkt => Steuerausfälle => Einsparungen => Infrastruktur wird schlechter => weniger Investoren => ganze Region bekommt ein schlechtes Image (Katastrophenszenario: Endlosspirale)
o Politik muss ausgleichend wirken
Kann Schutzzölle einführen, Entwi http://www.meinemitschriften.com/script/kdxo24/raanv7/ cklungsimpulse setzen (Baden Württemberg)
Reduktion der Fertigungstiefe
- Bei Mercedes wurde vor 10 Jahren das gesamte Auto in einen Werk gebaut, allerdings teuer und aufwendig
o Bei Mercedes wird nur noch zusammengebaut (die Teile kommen von Zulieferbetrieben)
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