Physische Geographie (Tutorium mit Tobias)

Mitschrift vom 26.01.2007 von Chun erstellt   |   Am 07.01.2009 um 21:05:49 Uhr gepostet   |   8501 Zeichen
Diagramm-Übung: DI, 30.01. 18-21 Uhr (mit Pause) in H9
-> In allen Tutoriensitzungen der folgenden Woche findet die offizielle Tutorien-Bewertung statt!

Offizielle Klausur
- 18-20 Fragen
- Gesamtklausur 90 Punkte
- 30 Punkte Geomorphologie
o 15/15 Dikau/Herget
- 30 Punkte Klimatologie
- 15/15 Hydrologie/Vegetation (je 3 Aufgaben)
- 45 Punkte zum Bestehen

Zirkulation
- Mechanismen: Druckausgleich
- West-Wind-Zirkulation: Polarfront
o In den Bereich wo der Jetstream absingt erhöht er den Druck auf den Bodennahen Bereich, und wenn er hoch geht, saugt er Luft an
o Druck ist dynamisch: dynamische Druckgebilde
- Normalerweise Druckausgleich direkt, doch Luftmassen werden nach rechts abgelenkt und Corioliskraft erzeugt eine Kreiselbewegung (entgegen dem Uhrzeigersinn) durch die Ablenkung
o Zyklone
 Warm und Kaltluft werden miteinander vermischt (drehen in sich hinein)
 Die Warmluft bildet den kleineren Sektor da http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ er schneller verdrängt wird
o Mögliche Aufgabe
 Skizzieren Sie die zeitliche Entwicklung einer West-Wind-Zonen-Zyklone in drei Phasen sowohl in der Aufsicht wie auch im Querschnitt
o Entwicklung einer Zyklone (West-Wind-Zirkulation)
• Kalt trifft auf Warm= Kaltfront
• Warm trifft auf Kalt= Warmfront
 Kalte Luft ist schwerer als warme Luft, warme Luft gleitet auf die kalte Luft auf
 Kaltluft drückt Warmluft hoch (relativ steil: im höheren Bereich wenig Reibung, bei wenig Reibung ist die Bewegungsgeschwindigkeit hoch)
 Kaltluft hebt die Warmluft rasant hoch, diese rasante Prozess führt an der Kaltfront: Niederschlag, wechselnder Windrichtung, Gewitter, Luftdruck steigt hinter der Kaltfront wieder schneller an
• Warmluft die hoch schießt kondensiert in mächtigen Comuloswolken
• Warmluft die aufgleitet kondensiert auch, auf dieser kalten Luft http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ kühlt sich die Warmluft ab: schichtartige Bewölkung (Stratus), schichtartige Kondensation, dort wo sie sehr mächtig ist Nimbostratus; und Niederschläge (intensiv und langanhaltend); am Bereich der Warmfront
• Cirrus ein Vorbote einer herannahenden Warmfront
• Bei einer späteren Phase
o Beide Kaltluftmassen vereinigen sich und Warmsektor wird immer schmaler
o Das Zusammenfallen von Warmfront und Kaltfront nennt sich Okklusion auch Okklusionsfront
o Vereinigung von Kaltluft 1 und Kaltluft 2, Warmluft wird schmaler
o Die Warmluft wurde in die Höhe gehoben, die Warmluft die beim aufgleiten in die Höhe gehoben wird, ist die Luft die Hoch gesogen wird im Bereich des Jetstreams
o Im Bereich der Kaltluft sinken Luftmassen herab

Gesamtbild
- Südhemisphäre drehen die Druckgebilde umgekehrt (hier dann nach links)
- Das typisch geographische ist das kleinräumige Geländeklima http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ >
Geländeklima
- Kleinräumiges Klima, von wenigen mm bis km (unter 100km)
- Wie wirken verschiedene Oberflächeneigenschaften/Landschafteigenschaften auf das Klima
o Eigenschaften modifizieren das großräumige Klima
o Großräumig vielleicht West-Wind oder Passat
o Kleinräumig modifiziert die Erdoberfläche das Klima
- Was kann man messen (Klimaparameter)
o Temperatur (Lufttemperatur, Bodentemperatur ist automatisch mit drin)
o Relative Luftfeuchte
o Windgeschwindigkeit
o Windrichtung
o Niederschlag
- Welche Faktoren modifizieren die Klimaparameter
o Strahlungsenergie
 Vegetation(sbdeckung): Im Waldboden kommt weniger Strahlung an
 Lage (Exposition)
• Höhenlage (bei Höhe kommt mehr Strahlung an)
 Hang-Neigung (Inklination)
• Strahlung kann im rechten Grad auf den geneigten Hang auftreffen
• Im geneigten Hang mehr Energie p http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ ro m² (in Weinbau hoher Bedeutung)
 Horizontüberhöhung: Hindernis der im Weg steht
o Temperatur (wie bei Strahlungsenergie)
 Windgeschwindigkeit
• Bodennahe Luft erwärmt sich nur wenn der Boden zuerst erwärmt wurde
 Eigenschaften der Oberfläche, Bodeneigenschaften (Albedo)
• Bodenfeuchte, ein Boden der feucht ist wird nicht schnell erwärmt (Wärme geht in Wasser über)
• Mineralkörner können Wärme nicht lange halten
o Relative Luftfeuchte (kleinräumig=alle paar Meter)
 Bodenfeuchte (wo keine Feuchte im Boden, keine Feuchte in der Luft)
 Temperatur: entscheidend für die relative Luftfeuchte
 Windgeschwindigkeit
 Vegetation (Dichte und Typ: wie viel schwitzen sie aus?)
o Niederschlag
 Luftmassen soweit aufsteigen sodass sie kondensieren (an einen Hang/Hindernis)
• Relief: Luv-Lee-Effekt (Luv = Win http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ dzugewandte Seite, dort regnen sich die Luftmassen ab; auf der Lee Seite föhnartige Effekte)
 Kleinräumig variierende Wasserverfügbarkeit (Wasserangebot)
• Kleinräumige Konvektionen: 2km weiter muss es nicht regnen
o Wind
 Windgeschwindigkeit
• Abbremseffekt (Oberflächenrauigkeit: Vegetation, unbewachsene Oberfläche, Schichtkamm)
 Windrichtung
• Relief: Tal/Fluss kanalisiert den Windverlauf
- Stadtklima ist eine abgewandelte Form des Geländeklimas
o Windrichtung (stärkerer Kanalisierungseffekt) und Windgeschwindigkeit (wird herabgesetzt durch Rauigkeit der Gebäude)
o Verdunstung ist in der Stadt herabgesetzt
o Die verbauten Materialien heizen sich viel stärker auf als im Umland (Aufheizungseigenschaften der Oberfläche)

Klimaklassifikation
- Die notwendige Vereinfachung der komplexen Klimarealität (um verschiedene Regionen zu vergleic http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ hen z.B.)
- Klimate kann in verschiedenen Kriterien abgegrenzt werden
- Klimaunterscheidungen
o Niederschläge
o Temperatur
o Winde
- Klimaklassifikationstypen
o Genetisch (Nach der vorherrschenden Windströmung, Passat, Monsun, Strahlungsmenge, nach der Luftmassenherkunft, Zirkulation und Strahlung) – Meteorologische Angelegenheit
 Entstehungsgrundlage von Klima
 H. FLOHN: nach Zirkulation (Passatklimate, Monsunklimate
o Effektive Klassifikation (Temperatur, Niederschlag, Vegetation, Böden, Wasserhaushalt (Verhältnis von Niederschlag und Verdunstung), Landnutzung (bis zu einen gewissen Grad))
 Schaut sich die Effekte des Klimas an
 Indikatoren für ein bestimmtes Klima
• Regenwald/Wüste ein Effekt des Klimas
• Man kann keine Ananas am Südpol anbauen
 W. KÖPPEN: deutschstämmiger Russe aus Ukraine
• Vegetationszonen ( http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ Zonierung)
• Köppen-Klassifikation: Vegetation und Temperatur, lediglich für die Abgrenzung von innertropische (A) und B Wüstenklimate auch den Niederschlag herangezogen
• Nach Köppen kam CARL TROLL, danach LAUER und dann LÖFFLER (Vorvorgänger von Herr Löffler)
o TROLLs Kritik an Köppen: Vereinheitlichung von Polar und Gebirgsklimate
o Carl Troll hat die Gebirge einfach schwarz gelassen
o TROLL unterschied zwischen Tages und Jahreszeitenklimate
o LAUER & FRANKENBERG
 80er: Lauer-Frankenberg beruht auf eine Klassifikation von genetischen und effektiven Kriterien
 Kriterien
• Tageslängenschwankung (Differenz zwischen längsten und kürzesten Tageslänge)
o Tropen
 Am Äquator 0 Std TLS
 Zum WK 3 Std TLS
o Bis Polarkreis
 MB-PK 7-24 Std
 Subtropen-MB 3-7 Std
• Thermische Vegetationszeit (effektiv)
• Hygrische http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/zqg9hq/ Vegetationszeit: genug Zeit und Wasser für Pflanzenwachstum (effektiv)
 Fragen
• Erläutern Sie den Verlauf der Klimazonen in Afrika von Nordafrika bis zum Cup unter Bezug auf die großräumige atmosphärische Zirkulation
o Zirkulationsgrundlage für Afrika: Hadley-Zelle an Nord und Süd-Hemisphäre (zwischen beiden sehr feucht durch starke Aufheizung), je weiter wir davon weggehen desto trockener werden die Klimate, Niederschläge nehmen ab, Absinkbewegung und Hochdruckausbildung wird stärker (an der Grenze zwischen Tropen und Subtropen: kaum Bewölkung und Niederschlag)
• Erläutern Sie die klimatische Differenzierung der Insel Madagaskar unter Bezug auf die dort relevante atmosphärische Zirkulation
o Gebirge im Nordsüd-Verlauf; blaue Signaturen als Hochgebirge (Hochlandtropen)
o Süd-Ost-Passat-Einfluss, wenn es auf Gebirge auftrifft entsteht eine Abregnung (an der Ostküste, im Luv brandet die Luft an) und an der anderen Seite arides Gebiet (Föhneffekte)
o Auf der Westseite kommt die natürliche Klimadifferenzierung durch, Trockenheit wird durch Föhneffekte im Lee verstärkt

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