Physische Geographie (Tutorium mit Tobias)

Mitschrift vom 06.02.2007 von Chun erstellt   |   Am 07.01.2009 um 21:00:36 Uhr gepostet   |   7684 Zeichen
Klausur
- 13:45 Uhr Mittwoch
- Drei verschiedene Hörsaal; nach Buchstaben geordnet
- AUDIMAX A, B
- Werkzeuge
o Taschenrechner
o Geodreieck
o Nur Bleistift geht nicht
o rot und grün darf nicht genutzt werden
- ein Woche nach der Klausur (Donnerstag oder Freitag) vorläufige Endergebnis ob bestanden oder nicht bestanden; bei Kulesza

Vegetation
- Umweltfaktoren womit die Pflanzen gesteuert werden
o Licht
 für Photosynthese, produziert Biomasse
o Strahlung
 Oft begrenzt (wenn eine Pflanze höher wächst als eine andere- Konkurrenz)
o Wärme (Temperatur steckt mit drin)
 Frostschäden
• Blätterabwurf
• Einlagerung von „Frostschutzmittel“ (Zuckerverbindungen; z.B. bei der Lerche)
 oder Hitzestress
• C3, C4 und CAM (Hitze angepasste Pflanzen: Kakteen, sind in der Lage Nachts Photosynthese zu betreiben)
• Glänzende Oberflächen erhöhen die Albedo und verringern die Aufheizung/Verdunstung, aber auc http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ h Behaarung
o Wasser
 Zu viel
• Hydrophyten, keine Struktur die Fäulnis fördert
 Zu wenig
• Anpassung an Wassermangel: Sukkulenten (Kakteenartig)
o Boden (als ökologischer Faktor)
 Nährstoffe, Stickstoffmangel, Phosphatmangel
 Anpassung von Nitrophyten die sich am Stickstoffmangel angepasst haben
o Feuer
 In seiner natürlichen Bedeutung, viele Pflanzen sind daran angepasst regelmäßig angebrannt zu werden (können sich erst verbreiten wenn ihre Samen unter Feuer geraten)
 Asche ist ein massiver Nährstoffeintrag
 Baumform der Savanne nicht nur Anpassung am Fraß sondern auch ans Feuer
o Tiere und Mensch
 Mensch
• Nutzung, Vernichtung oder Umgestaltung von Vegetation
• Artgestaltung verändert sich durch menschliche Nutzung
 Tiere
• Fraß, Pflanzen müssen das überstehen können (Hochw http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ achsende Pflanzen der Savanne: hoher Wuchs), schnelle Regeneration
• Herbivorie: Tiere die Pflanzen fressen
• Pflanzen lagern Bitterstoffe ein (Abschreckung vom Fressverhalten)
• Dornen, Stacheln
o Konkurrenz mit Pflanzen
 Um Licht (Konkurrenz durch Größe)
 Schnelleres Wachstum: Platzkonkurrenz (auch Wurzelkonkurrenz)
 Ausscheidung von Giften (Allelopathie); Konkurrenz durch Vergiftung (Wallnussbaum)
- Ökologische Faktoren
o Primär: Temperatur, Wasser
o Sekundär (indirekt): Exposition (Hang nach Norden oder Süden geneigt)
- Standort
o abstrakt wo die Bedingungen praktisch gegeben ist
o bezeichnet den Bereich wo die Pflanze geeignete Umweltbedingungen vorfindet
- Wuchsort: die Stelle wo die Pflanze tatsächlich wächst
- Relative Standortkonstanz (Walter&Walter)
o Pflanzen verlagern ihren Standort um geeignete Ansprüche zu befriedi http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ gen

Strategie gegen Konkurrenz
- r-Strategie
o Pflanzen mit einer hohen Vermehrungsrate,
o meist kurze Lebensdauer und wenig Konkurrenzkraft
o schafft es nur über die Masse sich zu erhalten
- K-Strategie
o Lange Lebensdauer
o Überdauern die meisten Konkurrenten
o Geringe Vermehrungsrate

Außer Konkurrenz ist gibt das „gegenseitige Begünstigen“
- Mycorrhiza: Pilze die im Kontakt mit den Baumwurzel stehen
o Bereiten Nährstoffe auf in dem das Blatt nicht rankommen üwürde

Nischen
- Fundamentale Nischen
o Der Bereich in dem eine Pflanze ökologisch gesehen wachsen könnte
- Realisierte Nischen
o Der Bereich der fundamentalen Nische indem eine bestimmte Pflanze mit Konkurrenz auskommt

Mechanismen
- Kleinräumige Vegetation durch Blitz und Parasiten befall oder durch unterscheidende Alter

Zeitlich gerechtigte Lokaloisierung
- http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ Fortlaufende Sukzession

Wie verbreiten sich Pflanzen?
- Durch Ausbreitungsmenchanismen
o Aktiv
 Während Vegetation über Sproßen oder Wurzeln rein (vegetative Verbreitung
o Passiv
 Über Wind (Anemochree)
 Zoochorie (Tiere)
 Hemerochorie (Mehsch)

Verschiedenste Arte; Vegetation senkt die Anzahl der verschieden Arten
- Allopotrische AB
- Sympatische AB
o Es kommt zur genetischen Mutation, dadurch zu Erschwerung der Reproduktion

Konvergenz
- Unterschiedliche Arten von Pflanzen weisen mit gleichen Bedingungen gleiche Standorte auf
- Anpassung verschiedener Arten auf ähnlicher Art und Weise

Aussterben von Arten
- Änderung von Umweltfaktoren in Kombination mit nicht genügender Anpassungsfähigkeit, Spezialisierung ist ein Risikofaktor
- Kleine Population oder kleines Areal (Endemismus) ist ein großes Risiko http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ des Aussterbens (bei großen Areal wäre nur ein Teil der Population verloren)

- Im Hochgebirge hohe Artenvielfalt
- Disjunktion eines Areals
o Wenn ein Areal getrennt wird
o Grund
 Gebirgsbildung
 Entstehung einer Meeresstraße
 Änderung der klimatischen Bedingungen (seltener durch Konkurrenz)
- Hohe Biodiversität in den Tropen
o Zentrum der Artenbildung
 Durch Artenvielfalt haben wir engere Nischen
 Jeder Art sucht sich ihre Nische (Arealfläche wird kleiner)
 Hohe Diversität führt zu Spezialisierung (Nischensuche: Beschränkung auf kleine Areale)
o Areale von Pflanzen sehr klein
o Zu höheren Breiten werden die Areale der Pflanzen größer (Rapaport-Regel)
o Besonders hohe Diversität auch im Hochgebirge

Vegetationszonen
- Auf Basis der geologischen Mechanismen die alles steuern, wie die Großzonen d http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ er Vegetation aussehen
- Großräumig wird die Vegetation durch die Klimazonen bestimmt
o Am Äquator immer-feuchte Tropen: Regenwald
 Innertropisch: Bäume sind in der Lage die Nährstoffe direkt aufzufangen, Pilze zersetzen, flache Wurzel saugen die Nährstoffe wieder auf
o Wüste; wechselfeuchte Tropen: Savanne
 Wasser limitierender Faktor: Blattabwurf
 Wenig Niederschlag; Savannenbäume ziehen das Wasser an
o Wüste
 Sukkulenten: Pflanzen die Wasser speichern (Kakteen)
o Subtropen; Winterregen (Mittelmeerklima; Winter feucht, Sommer trocken
 Hartlaubvegetation: Anpassung gegen Überhitzung
 Glänzeffekt damit Strahlung direkt reflektiert wird
 Sehr behaarte, pelzige Blätter (Strahlung und Verdunstungsschutz)
 Viele Pflanzen mit ätherischen Ölen: haben die Eigenschaft dass sie nicht gefressen werden, und d http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ ünner Ölfilm verhindert Verdunstung (verringern den Wasserstrom)
o Feuchte Mittelbreiten
 Geprägt durch Westwind-Klima
 Mittlere Temperaturen (bedingt Laubabwurf)
 Laubabwerfende Wälder
 Genügend Niederschläge und ausreichend nährstoffreiche Böden ermöglichen dichte Waldvegetation (wenn auch Laubabwerfend); Mischwälder: tendenziell Nadelbäume wachsen eher in höheren Geländestufen
o Skandinavien
 Boreale Nadelwaldzone (nur im Norden), fast nur Nadelbäume (Fichte, Lerche, Kiefer, vereinzelt Birke)
 Nadelwald geprägt durch Feuer, auch bei Savanne und Mediterrane
 Viele Anpassung an Winterkälte (Frostschutzmittel)
 Kein großer Wurzelraum da Permafrost im Boden, Bäume stehen im „activ layer“
o Polarwärts
 Nur noch Zwergsträucher bis ein 1 Meter (subpolaren Zone auch „Tundra“); nördlichsten Sibirien, Kanada und Alaska
o Arktische Wüste
 Einzelne Flechten/Mose, in der Lage mit extremer Frosttrockenheit auszukommen (wechselfeuchte Pflanzen; im Gegensatz zu „Homoiohydro Pflanzen“=durchgehend feucht, müssen immer Feuchtigkeit in den Zellen (bestimmter Zellwassergehalt) haben)

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