Klausur
- 13:45 Uhr Mittwoch
- Drei verschiedene Hörsaal; nach Buchstaben geordnet
- AUDIMAX A, B
- Werkzeuge
o Taschenrechner
o Geodreieck
o Nur Bleistift geht nicht
o rot und grün darf nicht genutzt werden
- ein Woche nach der Klausur (Donnerstag oder Freitag) vorläufige Endergebnis ob bestanden oder nicht bestanden; bei Kulesza
Vegetation
- Umweltfaktoren womit die Pflanzen gesteuert werden
o Licht
für Photosynthese, produziert Biomasse
o Strahlung
Oft begrenzt (wenn eine Pflanze höher wächst als eine andere- Konkurrenz)
o Wärme (Temperatur steckt mit drin)
Frostschäden
• Blätterabwurf
• Einlagerung von „Frostschutzmittel“ (Zuckerverbindungen; z.B. bei der Lerche)
oder Hitzestress
• C3, C4 und CAM (Hitze angepasste Pflanzen: Kakteen, sind in der Lage Nachts Photosynthese zu betreiben)
• Glänzende Oberflächen erhöhen die Albedo und verringern die Aufheizung/Verdunstung, aber auc http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ h Behaarung
o Wasser
Zu viel
• Hydrophyten, keine Struktur die Fäulnis fördert
Zu wenig
• Anpassung an Wassermangel: Sukkulenten (Kakteenartig)
o Boden (als ökologischer Faktor)
Nährstoffe, Stickstoffmangel, Phosphatmangel
Anpassung von Nitrophyten die sich am Stickstoffmangel angepasst haben
o Feuer
In seiner natürlichen Bedeutung, viele Pflanzen sind daran angepasst regelmäßig angebrannt zu werden (können sich erst verbreiten wenn ihre Samen unter Feuer geraten)
Asche ist ein massiver Nährstoffeintrag
Baumform der Savanne nicht nur Anpassung am Fraß sondern auch ans Feuer
o Tiere und Mensch
Mensch
• Nutzung, Vernichtung oder Umgestaltung von Vegetation
• Artgestaltung verändert sich durch menschliche Nutzung
Tiere
• Fraß, Pflanzen müssen das überstehen können (Hochw http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ achsende Pflanzen der Savanne: hoher Wuchs), schnelle Regeneration
• Herbivorie: Tiere die Pflanzen fressen
• Pflanzen lagern Bitterstoffe ein (Abschreckung vom Fressverhalten)
• Dornen, Stacheln
o Konkurrenz mit Pflanzen
Um Licht (Konkurrenz durch Größe)
Schnelleres Wachstum: Platzkonkurrenz (auch Wurzelkonkurrenz)
Ausscheidung von Giften (Allelopathie); Konkurrenz durch Vergiftung (Wallnussbaum)
- Ökologische Faktoren
o Primär: Temperatur, Wasser
o Sekundär (indirekt): Exposition (Hang nach Norden oder Süden geneigt)
- Standort
o abstrakt wo die Bedingungen praktisch gegeben ist
o bezeichnet den Bereich wo die Pflanze geeignete Umweltbedingungen vorfindet
- Wuchsort: die Stelle wo die Pflanze tatsächlich wächst
- Relative Standortkonstanz (Walter&Walter)
o Pflanzen verlagern ihren Standort um geeignete Ansprüche zu befriedi http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ gen
Strategie gegen Konkurrenz
- r-Strategie
o Pflanzen mit einer hohen Vermehrungsrate,
o meist kurze Lebensdauer und wenig Konkurrenzkraft
o schafft es nur über die Masse sich zu erhalten
- K-Strategie
o Lange Lebensdauer
o Überdauern die meisten Konkurrenten
o Geringe Vermehrungsrate
Außer Konkurrenz ist gibt das „gegenseitige Begünstigen“
- Mycorrhiza: Pilze die im Kontakt mit den Baumwurzel stehen
o Bereiten Nährstoffe auf in dem das Blatt nicht rankommen üwürde
Nischen
- Fundamentale Nischen
o Der Bereich in dem eine Pflanze ökologisch gesehen wachsen könnte
- Realisierte Nischen
o Der Bereich der fundamentalen Nische indem eine bestimmte Pflanze mit Konkurrenz auskommt
Mechanismen
- Kleinräumige Vegetation durch Blitz und Parasiten befall oder durch unterscheidende Alter
Zeitlich gerechtigte Lokaloisierung
- http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ Fortlaufende Sukzession
Wie verbreiten sich Pflanzen?
- Durch Ausbreitungsmenchanismen
o Aktiv
Während Vegetation über Sproßen oder Wurzeln rein (vegetative Verbreitung
o Passiv
Über Wind (Anemochree)
Zoochorie (Tiere)
Hemerochorie (Mehsch)
Verschiedenste Arte; Vegetation senkt die Anzahl der verschieden Arten
- Allopotrische AB
- Sympatische AB
o Es kommt zur genetischen Mutation, dadurch zu Erschwerung der Reproduktion
Konvergenz
- Unterschiedliche Arten von Pflanzen weisen mit gleichen Bedingungen gleiche Standorte auf
- Anpassung verschiedener Arten auf ähnlicher Art und Weise
Aussterben von Arten
- Änderung von Umweltfaktoren in Kombination mit nicht genügender Anpassungsfähigkeit, Spezialisierung ist ein Risikofaktor
- Kleine Population oder kleines Areal (Endemismus) ist ein großes Risiko http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ des Aussterbens (bei großen Areal wäre nur ein Teil der Population verloren)
- Im Hochgebirge hohe Artenvielfalt
- Disjunktion eines Areals
o Wenn ein Areal getrennt wird
o Grund
Gebirgsbildung
Entstehung einer Meeresstraße
Änderung der klimatischen Bedingungen (seltener durch Konkurrenz)
- Hohe Biodiversität in den Tropen
o Zentrum der Artenbildung
Durch Artenvielfalt haben wir engere Nischen
Jeder Art sucht sich ihre Nische (Arealfläche wird kleiner)
Hohe Diversität führt zu Spezialisierung (Nischensuche: Beschränkung auf kleine Areale)
o Areale von Pflanzen sehr klein
o Zu höheren Breiten werden die Areale der Pflanzen größer (Rapaport-Regel)
o Besonders hohe Diversität auch im Hochgebirge
Vegetationszonen
- Auf Basis der geologischen Mechanismen die alles steuern, wie die Großzonen d http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ er Vegetation aussehen
- Großräumig wird die Vegetation durch die Klimazonen bestimmt
o Am Äquator immer-feuchte Tropen: Regenwald
Innertropisch: Bäume sind in der Lage die Nährstoffe direkt aufzufangen, Pilze zersetzen, flache Wurzel saugen die Nährstoffe wieder auf
o Wüste; wechselfeuchte Tropen: Savanne
Wasser limitierender Faktor: Blattabwurf
Wenig Niederschlag; Savannenbäume ziehen das Wasser an
o Wüste
Sukkulenten: Pflanzen die Wasser speichern (Kakteen)
o Subtropen; Winterregen (Mittelmeerklima; Winter feucht, Sommer trocken
Hartlaubvegetation: Anpassung gegen Überhitzung
Glänzeffekt damit Strahlung direkt reflektiert wird
Sehr behaarte, pelzige Blätter (Strahlung und Verdunstungsschutz)
Viele Pflanzen mit ätherischen Ölen: haben die Eigenschaft dass sie nicht gefressen werden, und d http://www.meinemitschriften.com/script/foxyg7/yxnx9s/ ünner Ölfilm verhindert Verdunstung (verringern den Wasserstrom)
o Feuchte Mittelbreiten
Geprägt durch Westwind-Klima
Mittlere Temperaturen (bedingt Laubabwurf)
Laubabwerfende Wälder
Genügend Niederschläge und ausreichend nährstoffreiche Böden ermöglichen dichte Waldvegetation (wenn auch Laubabwerfend); Mischwälder: tendenziell Nadelbäume wachsen eher in höheren Geländestufen
o Skandinavien
Boreale Nadelwaldzone (nur im Norden), fast nur Nadelbäume (Fichte, Lerche, Kiefer, vereinzelt Birke)
Nadelwald geprägt durch Feuer, auch bei Savanne und Mediterrane
Viele Anpassung an Winterkälte (Frostschutzmittel)
Kein großer Wurzelraum da Permafrost im Boden, Bäume stehen im „activ layer“
o Polarwärts
Nur noch Zwergsträucher bis ein 1 Meter (subpolaren Zone auch „Tundra“); nördlichsten Sibirien, Kanada und Alaska
o Arktische Wüste
Einzelne Flechten/Mose, in der Lage mit extremer Frosttrockenheit auszukommen (wechselfeuchte Pflanzen; im Gegensatz zu „Homoiohydro Pflanzen“=durchgehend feucht, müssen immer Feuchtigkeit in den Zellen (bestimmter Zellwassergehalt) haben)
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