Humangeographie (Tutorium)

Mitschrift vom 06.07.2007 von Chun erstellt   |   Am 17.01.2009 um 01:47:21 Uhr gepostet   |   6265 Zeichen
Stelle das Betriebssystem einer raumwirtschaftlich orientierten Wirtschaftsgeographie in einer Matrix dar!

Zeichne die theoretische Kurve von Verbrauchsintensitäten in den Ländern verschiedener Entwicklungsstadien nach Malenbaum!
- Verhältnis von Rohstoffverbrauch in Abhängigkeit von Pro Kopf Innlandprodukt
- In Entwicklungsländer Verbrauchsintensität gering
- In Industrieländer Rohstoffverbauch geringer obwohl jeder ein Auto hat, da technischer Fortschritt: Rohstoffe können effektiver genutzt werden (Autos verbrauchen weniger Sprit)
o Substitution: mineralische Rohstoffe werden durch synthetische Rohstoffe setzt
o Recycling: Wiederverwendung von Materialien
- Globale Aspekt:
o Verknappung der Rohstoffe
- Nationale Aspekt
o Wer hat Zugang zu den Rohstoffen

Interne Ersparnisse
- Economies of scale
o Ersparnisse durch: innerhalb des Betriebs Kosten gesenkt, bei Massenproduktion sinken die Kosten pro Stück, Personalersparnisse

Externe http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/rbhdgs/ Ersparnisse
- Localisation economies
o Durch Agglomeration können Einsparungen erzielt werden
 Gemeinsame Logistik
 Betriebe gleicher Branche (gemeinsame Werbung, gemeinsame Zulieferer)
- Urbanisation economies
o Ersparnisse durch betriebe unterschiedlicher Branchen, dann kann auch gemeinsame Infrastruktur genutzt werden (Straße, Beschilderungen)
- Economies of scope
o Ersparnisse durch räumliche Standortnähe
o Verflechtung von Großunternehmen; mittleren und kleinere Unternehmen als Zulieferer

Standorttheorie von Christaller
- Modell 1933 entwickelt
- Anhand Planstädte das Modell entwickelt
- Homogenitätsannahmen
o Keine räumlichen Unterschiede der Produktions- und Nachfragebedingungen
o Produktionsfaktoren und Bevölkerung sind gleichmäßig verteilt
o Einkommen, Kaufkraft und die Bedürfnisse aller Individuen gleich
o Verkehrsnetz http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/rbhdgs/ ist überall gleichmäßig aufgebaut
o Transportkosten proportional zur Entfernung (je weiter desto teurer)
o Anbieter von Güter streben nach den maximalen Gewinn
o Nachfrage nach den maximalen Nutzen
o Alle Marktbeteiligten besitzen den gleichen Informationsstand und verhalten sich rational
o Jeder Unternehmen bietet nur ein Produkt an
- Schlagworte
o Äußere (obere Grenze der) Reichweite: maximale Distanz die ein Kunde zurücklegt um eine Dienstleistung oder Produkt zu erwerben
o Innere (untere Grenze der) Reichweite: umfasst das Gebiet das gerade genug Kunden enthält, um ein bestimmtes Produkt anbieten zu können (Einzugsgebiet des Anbieters)
- In einer bestimmten Region nur eine bestimmte Anzahl an Orten mit hoher Zentralität notwendig (Bei Kreise Lücken, daher sechs Eckenform)
o Unterschiedliche Zentralitätsformen
 Hohe Zentralität: Produkte nur in den Oberzen http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/rbhdgs/ tren umfassen ein großes Gebiet
 Niedrigere Zentralität: Haushaltfragen, Gebieter kleiner
 Niedrigste Zentralität: Lebensmittel (häufig nachgefragt), die kleinste Wabe (kleinstes Einzugsgebiet)
- Schlossfolgerung
o Jedes Gut und Dienstleistung hat seine eigene Reichweite
o Je höher die Nachfrage für ein rentables Angebot desto höher die Zentralität
o Je mehr zentrale Güter in einem Standort, desto höher ist die Zentralität des Ortes
o Die räumliche Verteilung der zentralen Orte hängt von der Reichweite der zentralen Güter ab
o Alle Orte (A, B, C) sind untereinander gleich bedeutend, keine Unterschiede im Warenangebot, Zahl der Güter und Größe des Marktgebiete
o Jede Zentralitätsstufe enthält drei Marktgebiete der nächst liegenden Ordnung
- Kritik
o Homogenitätskriterien sind nicht gegeben (Gleichverteilung, Attraktivität)
o Kopplungseffekte: man ka http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/rbhdgs/ uft dort ein wo man arbeitet, nicht nur da wo man wohnt
o Transport und Verkehrssysteme
o Im ländlichen Räume größere Einzugsgebiet

Standorttheorie nach Weber
- Faktoren die den Wahl beeinflussen
o Transportkosten
o Arbeitskosten
o Agglomerationswirkung
- Standort wird überwiegend durch die Transportkosten bestimmt
o Standorte und Rohmaterial ist bekannt und gegeben
o Räumliche Verteilung des Konsums ist bekannt und gegeben
o Transportkosten eine Funktion aus Gewicht und Entfernung
o Räumliche Verteilung der Arbeitskräfte ist bekannt und gegeben
o Lohnhöhe ist konstant, aber räumlich differenziert
o Arbeitskräfte undbegrenzt verfügbar
o Wirtschaft, Politik und Kultur sind homogen
- Transportkostenminimalpunt
o Standort mit den geringsten Transportkosten am geringsten
o Transportkosten nicht nur ein Verhältnis von Gewicht und Entfernung
- M http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/rbhdgs/ aterial
o Lokalisiertes Material (nur an ganz bestimmte Orte)
 Reingewichtsmaterial
 Gewichtsverlustmaterial
o Ubiquitäten: Material ist an allen Orten
- Verlagerung des Betriebs durch günstigere Arbeiter, Inkaufnahme der höheren Transportkosten wenn mehr Gewinn (Ausgleich des Mehraufwands?)
o Durch Agglomerationsvorteile können Transportkosten eingespart werden => Standortverlagerung
- ...

Smith
- Räumliche Unterschiede und unterschiedliche Erlöse berücksichtigt
- Die Gesamtkosten unterteilt in
o Grundkosten: Minimumkosten der eingesetzten Materialien
o Lagekosten: bei Überwindung der Distanz vom billigsten Bezugsort zum Produktionsort
- Annahmen
o Alle Produzenten streben nach Gewinn, aber nicht nach Gewinnmaximierung
o Alle Produzenten haben freien Zugang zum Markt
o Die Standorte der Produktion sind bekannt und gegeben
o Di http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/rbhdgs/ e Produktionsfaktoren sind mobil
o ...
o Nachfragebedingungen räumlich konstant
o Veränderung der Preise und Kosten sind ausgeschlossen
- Erweitere Annahmen (können wieder aufgehoben werden)
o Alle Unternehmerfähigkeiten sind gleich
o Es gibt keine staatlichen Subventionen
o Interne und externe Ersparnisse sind ausgeschlossen
o Keine persönliche Standortpräferenzen
o Keine Möglichkeit der Faktorsubstitution
- Fortschritte gegenüber Weber
o Berücksichtigt die Gesamtkosten (nicht wie Weber nur auf Transportkosten fixiert)
o Einführung der Gewinnzonen, es gibt nicht nur ein Punkt, sondern eine Zone: es können auch suboptimale Unternehmer berücksichtigt werden

Mitschriften durchblättern

Diskussionsbeiträge

Bisher noch keine Leserkommentare zur Mitschrift vorhanden.


Hier kannst du Mitschriften durchblättern und kommentieren

Kostenloses Netzwerk zum gegenseitigen Austausch von Mitschriften

Bitte veröffentliche deine Mitschriften auf dieser Plattform von und für Studenten. Helfe bitte mit, damit "geben und nehmen" im Gleichgewicht bleibt. Denn sonst gibt es keinen Fortschritt, weil keiner mehr von allein weiter geht (oder weiter macht), sondern sich von anderen tragen lassen möchte! (Dieser Hinweis schließt automatisch in Sekunden)
Die Inhalte dieser Seite werden vom Betreiber nicht geprüft. Die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird nicht gewährleistet.
@