Humangeographie (Tutorium)

Mitschrift vom 11.07.2007 von Chun erstellt   |   Am 17.01.2009 um 01:48:19 Uhr gepostet   |   5256 Zeichen
Begriff der Nachhaltigkeit
- Abbaurate soll nicht die Regenerationsrate überschreiten
- Nicht erneuerbare Ressourcen sollen nur in dem Umfang genutzt werden, in dem ein gleichwertiger Ersatz geschaffen wird
- Stoffeinträge sollen sich an der Belastbarkeit der Umweltmedien orientieren
- Das Zeitmaß anthropogener Einträge bzw. Eingriffe in die Umwelt muss in einem ausgewogenen Verhältnis zum Zeitmaß des für das Reaktionsvermögen der Umwelt relevanten natürlichen Prozesses stehen

Agglomerationsfaktoren (Vorteile und Nachteile:)
- Agglomeration
o Räumliche Struktur
o Kann auch als Prozess aufgefasst werden
- Kostenvorteile für Erzeugung und Absatz von Produkten und Dienstleistungen
o Interne und externe Ersparnisse
o Vorhandene Kaufkraft
o Niedrige Grundstückskosten und Mieten
 im suburbanen Raum
o Geringe Gewerbesteuern
o Bessere Absatzchancen
 in Agglomeration hat man einen „Standort“, und über die Agglomeration hat man http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/63y0u6/ höhere Absatzchance
o Senkung der Transportkosten
o Gute Kommunikationssysteme
o Hohe Informationsdichte
o Umfangreiche Kontaktmöglichkeiten
o Bildungseinrichtungen
o Vielseitige soziale und technische Infrastrukturen
o Positives Image
- Agglomerationsnachteile
o Konkurrenz
 Kann Ansporn für Innovation sein

Interne Ersparnisse
- Ersparnisse für die man als Inhaber sorgen kann (Massenproduktion: Produkt möglichst günstig produzieren)

Externe Ersparnisse
- Standortvorteile: wie kann der Standort für Vorteile sorgen?

Innovationen
- Produktinnovation
o Neues Produkt oder bestehendes Produkt verbessert
- Prozess- oder Verfahrensinnovation
o Ein neues Produktionsverfahren
- Vertriebsinnovation
o Internet
- Marktinnovation
o eine Käufergruppe erreichen die man bisher nicht erreicht
- Faktoreninnovation
o Faktoren http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/63y0u6/ die man einsetzen kann, um die Produktion zu verbessern
- Strukturinnovation
o Unternehmen anders positionieren
o im Raum und geschäftlich um besser Produkte abzusetzen

Produktzyklus
- jedes Produkt was erstellt wird, geht durch einen Lebenszyklus (Phasen die jedes Produkt durchmacht)
o Innovation
 Hohe Produktionskosten
 Noch keine Massenproduktion
 Abstand zwischen Verkaufspreis und Produktionskosten kann weiter auseinander liegen, da dieses Produkt noch keiner anbietet
o Reife
 Sinkende Produktionskosten (interne Ersparnisse)
 Nicht mehr das neuste Produkt am Markt
 Allgemeine Nachfrage steigt jedoch (da bekannter)
o Standardisierung
 Massenproduktion
 Nachfrage am größten
 Preise sinken

Standorttheorie nach WEBER
- Produktprozess eingesetzte Material wird klass http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/63y0u6/ ifiziert
o Ubiquitäten: an jedem Standort in unbegrenzter Menge (muss es nicht mehr irgendwo hin transportieren)
o Lokalisiertes Material: nur an bestimmten Punkten erhältlich (Kohle, Erz = Ortsgebunde Ressourcen)
 Reingewichtsmaterial: Stahl (Standort in der Mitte von Produktionsort und Materialort)
 Gewichtsverlustmaterial: Kohle
- Grundannahmen
o Standorte der Rohmaterialien sind bekannt und gegeben
o Räumliche Verteilung des Konsums ist b-und-g
o Das Transportwesen ist einheitlich
 Kosten=Gewicht*Entfernung
o Arbeitskräfte sind bekannt, immobil, & lohnkonstant
o Homogenität der Systeme
- Transportkostenminimalpunkt=
o Minimum von Gewicht*Entfernung
- Ein Punkt der angestrebt werden soll damit der Gewinn optimal ist

Standorttheorie nach SMITH
- Kein Punkt, sondern Gewinnzonen
- Unterschied zwischen Lagekosten und Grundk http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/63y0u6/ osten
o Lagekosten: zusätzliche Kosten die bei der Distanzüberwindung vom billigsten Bezugsort zum Produktionsstandort entstehen
o Grundkosten: Minimumkostender eingesetzten Materialien, so wie sie am billigsten am Bezugsort bestehen
- Variable Kostenmodell von SMITH
o Alle Produzenten streben nach Gewinn, allerdings nicht unbedingt nach Gewinnmaximierung
o Alle Produzenten haben freien Zugang zum Markt
o ...

Altindustriegebiete
- Charakteristika
o Überdurchschnittliche
 Einwohnerdichte
 Industriedichte
o Spezifische (starke Ausrichtung auf einen Industriezweig=schwer umprägbar)
 Infrastruktur
 Industriekultur
• Früher Industrialisierungszeitpunkt
• Spezialisierte Großbetriebe
• Wachstumsschwache Branchen
• Produktionsstruktur am Ende des Produktlebenszyklus
o Hohe Arbeitslosenquote
- Dreifache Blockierung http://www.meinemitschriften.com/script/f879j2/63y0u6/ der Regionalentwicklung
o Funktionale Blockierung
o Kognitive Blockierung
 Massenwahrnehmung: man rennt in der Herde mit und erkennt die Probleme nicht
o Politische Blockierung
- boundary-spanning-functions

Strategien für alte Industrieregionen in der North East Region
- Produktionsorientierte Strategen
- Konsumorientierte Strategien
- Die Wohlfahrtsstaat-„Strategie“

Beschäftigungswirkungen der Entwicklungsstrategie Förderung der Tourismus

Italien
- Verschiedene Wirtschaftsräume spiegeln sich politisch wieder
o Norden Reich
o Süden Arm

Mitschriften durchblättern

Diskussionsbeiträge

Bisher noch keine Leserkommentare zur Mitschrift vorhanden.


Hier kannst du Mitschriften durchblättern und kommentieren

Kostenloses Netzwerk zum gegenseitigen Austausch von Mitschriften

Bitte veröffentliche deine Mitschriften auf dieser Plattform von und für Studenten. Helfe bitte mit, damit "geben und nehmen" im Gleichgewicht bleibt. Denn sonst gibt es keinen Fortschritt, weil keiner mehr von allein weiter geht (oder weiter macht), sondern sich von anderen tragen lassen möchte! (Dieser Hinweis schließt automatisch in Sekunden)
Die Inhalte dieser Seite werden vom Betreiber nicht geprüft. Die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird nicht gewährleistet.
@